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What the Film: No Day After - Entfesselte Naturgewalten

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Ein Artikel von Jonathan Brown vom 05.05.2021

Willkommen bei What the Film, wo wir euch eher weniger bekannte Filme präsentieren und bewerten. Lohnt es sich "No Day After" zu schauen oder ist es eher ein Flop?

No Day After ist ein Actionthriller von Regisseur Todor Chapkanov und erschien im Jahr 2011. Die Laufzeit beträgt rund 1 Stunde und 20 Minuten und ist somit für einen entspannten Filmabend geeignet. Die Besetzung sind Jason London (David Grange), Wes Brown (Jacob Grange), Erin Cahill (Samantha Winter), Stacy Keach (Marcus Grange) und Lance E. Nichols (Senator Aldrich)

Inhalt:
Nach mehreren komischen Wetterphänomenen, welche rund um Washington DC auftreten, vermutet eine ehemalige Laborassistentin, dass ihr früherer Arbeitgeber dahinter stecken könnte. Der ehemalige renommierte Klimaforscher ist, nachdem die Regierung seine Forschung nicht mehr finanzierte, abgetaucht. Sie kontaktiert die zwei Söhne des Wissenschaftlers, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem Vater, welcher als Obdachloser seine Rachepläne in die Tat umsetzt. Durch die harschen Wetterbedingungen, die der Vater verursacht, werden unter anderem Wahrzeichen der Stadt wie das Lincoln Denkmal oder das Jefferson Denkmal sowie das Smithsonian Museum zerstört. Am Ende wird Gleiches mit Gleichem bekämpft, indem Sturm gegen Sturm ankämpft.

Story-Check:
Die Story ist teilweise sehr wild geschrieben und ergibt an ein paar Stellen wenig Sinn. Die dramaturgischen Kurven bleiben jedoch erhalten, so dass es nicht schwer fällt, dem Film zu folgen, ohne sich zu langweilen. Aktionen der Charaktere erscheinen teilweise sinnlos oder haben keinen Nutzen für die Handlung, erscheinen somit manchmal als Lückenfüller. Logische Unglaubwürdigkeiten wie eine Waffe, welche Energie aufsaugt statt sie auszustrahlen, stellen die Kirsche auf der Sahne dar. Jedoch muss man die Entwicklung der drei Hauptcharaktere lobend hervorheben. Diese erscheint stimmig und hält den Zuschauer am Ball.

Technik-Check:
Die technische Umsetzung hat entweder viel zu wenig Budget erhalten oder es waren die falschen Personen am Werk. Special Effects sind halbherzig umgesetzt. Animationsszenen stechen sehr stark als solche heraus und bilden einen starken Kontrast zu den normalen Szenen des Films. Die Kameraführung war teilweise kontraproduktiv für den Zuschauer und rückte teilweise die Hauptfigur einer Handlung in den Hintergrund.

What the Film - Fazit:
Wer auf Low Budget Actionthriller mit Doomsday Vibes steht, der kann mit No Day After nichts falsch machen. Man könnte eventuell aus "Actionthriller" eine "Actionthriller Komödie" machen.

Story
★★★☆☆ (3/5 Sterne)
Technik
★☆☆☆☆ (1/5 Sterne)
Schauspiel
★★☆☆☆ (2/5 Sterne)
Gesamtnote
★★☆☆☆ (2/5 Sterne)

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