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What the Film: Helix - Es ist in Deiner DNA

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Ein Artikel von Jonathan Brown vom 14.05.2021

Willkommen bei What the Film, wo wir euch eher weniger bekannte Filme präsentieren und bewerten. Lohnt es sich "Helix" anzuschauen oder ist es eher ein Flop?
Diejenigen die sich wirklich diesen Film antun möchten, seien gewarnt: Tut es auf eigene Gefahr, denn es kann gut sein, dass ihr am Ende verwirrt seid und euch fragt, was los ist. Dieser Film ist nichts für schwache Nerven (und das sollte man eigentlich nur bei einem Horror Film schreiben müssen).

Helix ist ein Science-Fiction-Film von Regisseur Eric Petey und erschien im Jahr 2015. Die Laufzeit beträgt rund 1 Stunde und 30 Minuten und kann somit einen Abend gut ausfüllen. Die Besetzung sind Marc Petey (Aiden Magnusson), Elfina Luk (Suzanne), Artine Tony Browne (Roman), Paul Hubbard (Bürgermeister Brower) und Thomas Potter (Chief Williams).

Inhalt:
Die Erde ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Sektor Eins erfährt keinerlei Gewalt. Hier leben die Reichen und feiern ihren Erfolg und Wohlstand. In Sektor Zwei herrscht die Kriminalität und die Menschen müssen jeden Tag auf den Straßen um ihr Überleben kämpfen. Der Protagonist Aiden Magnusson (Marc Petey) ist Polizist in Sektor Zwei, wird jedoch in den Sektor Eins befördert, nachdem er ein schweres Verbrechen aufdeckt. Er wird als Beweis der Erfolgsstory von Bürgermeister Brower (Paul Hubbard) dargestellt. Doch schnell wendet sich das System gegen ihn und beschuldigt ihn eines Mordes, den er nicht begangen hat. Er muss zurück in Sektor Zwei fliehen, um seine Unschuld zu beweisen.

Story-Check:
Innerhalb der Story gibt es eine starke Inkontinuität und Zeitsprünge, welche den Zuschauer verwirren und mehr Fragen offen lassen, als man sich so oder so schon während des Filmes stellt. Fragen, die aufkommen, werden gar nicht oder nur sehr halbherzig beantwortet, bevor wieder neue aufkommen. Man denkt sich die gesamte Zeit über "Wo bin ich und was bin ich? Was sehe ich hier gerade?" Es gibt nur einen Charakter, der ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen versucht, doch dieser wird sehr schnell unterbrochen. Danke dafür. Alles in Allem ist es schwer, eine Sinnhaftigkeit hinter der Story zu finden. Dem Verlauf der Geschichte zu folgen, stellt sich ebenfalls als sehr schwer heraus. Verwirrung pur!

Technik-Check:
Die Kameraführung ist oft sehr wackelig und wirkt wenig Stabil. Hier vermute ich eine Budget-Entscheidung gegen gute Gimbals oder Stabilisatoren für die Kameras. Die deutsche Synchronisation des Films unterstreicht die lustlose Verkörperung der Charaktere des Cast und reißt einen so gar nicht mit in die Welt des Films. Die Dialoge wirken wie stumpf abgelesene Schulpräsentationen von jemandem der gar keine Lust an dem Thema hat. Animationen und VFX sind eine ganz andere Sache. Hier wirkt es so, als wären ein VFX-Veteran und ein VFX-Praktikant am Werk gewesen. Manche VFX sind mit Liebe erstellt und manche wirken wie in letzter Minute fertig geklöppelt. Greenscreen-Effekte sind teilweise sehr asynchron zur Bewegung des Charakters und reißen einen aus dem letzten bisschen Immersion, das man überhaupt noch hatte. My brain hurts!

What the Film - Fazit:
Meine Güte, ich glaube nicht, dass ich 90 Minuten mit diesem Film zugebracht habe. Das spannendste dieses Filmes war das Coverbild und das ist nicht mal übertrieben. Ich bin sprachlos und einfach verwirrt, was ich da gerade angesehen habe.

Story
☆☆☆☆☆ (0,5/5 Sterne)
Technik
☆☆☆☆☆ (0,5/5 Sterne)
Schauspiel
★☆☆☆☆ (1/5 Sterne)
Gesamtnote
☆☆☆☆☆ (0,5/5 Sterne)

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